Mit GSM begann das mobile Zeitalter

Mit dem Mobilfunk der zweiten Generation begann in der Schweiz das Zeitalter mobilen Telefonierens: Seit 1992 wurde das Mobilfunknetz mit GSM (Global Systems for Mobile Communications) modernisiert.

Im März 1993 nahm die Telecom PTT – heute Swisscom – das sogenannte Natel-Netz in Betrieb.

Vom Nationalen Autotelefonnetz zu GSM

Das erste GSM-Netz hatte seinen Namen von einem analogen Vorläufer bekommen – dem 1978 gestarteten „Nationalen Autotelefonnetz“. Das war in verschiedenen technischen Ausbaustufen von Natel A bis Natel C ausgebaut worden, bei Natel C wurden ab 1987 die Sprache analog, die Steuer- und Vermittlungssignale dagegen digital übertragen.

Das digitale GSM-Netz wurde dann als Natel D weitergeführt. Natel wurde auch zur umgangssprachlichen  Bezeichnung für ein Mobiltelefon, bevor es weitgehend durch das Wort Handy ersetzt wurde.

Späte Konkurrenz

Mit GSM wurde das mobile Telefonieren nach und nach populär: 1996 hatte die heutige Swisscom rund 500.000 Mobilfunk-Abonnenten, vier Jahre später schon 2 Millionen. Konkurrenz gab es vergleichsweise spät, rund fünfeinhalb Jahre hatte das Staatsunternehmen Swisscom den Mobilfunkmarkt ganz alleine für sich.

Ende 1998 begann eine Vorläuferunternehmen der heutigen Sunrise mit dem Namen „diAx“, der Telekom Konkurrenz zu machen. Im Juni 1999 folgte mit Orange ein zweiter Konkurrent - doch der war erst einmal in den städtischen Regionen präsent, im Rest des Landes mussten Orange-Kunden per Roaming im Mobilfunknetz der heutigen Swisscom telefonieren.