GPRS

Das GPRS-Mobilfunknetz erreicht 99,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung. So lauten die Angaben der Swisscom, des größten schweizerischen Mobilfunkanbieters.

Auch die Netzbetreiber Orange und Sunrise haben GPRS-Netze in Betrieb, welche große Teile der Schweiz abdecken.

GPRS-Netzabdeckung

Die Netzabdeckungskarte von Orange http://www.swisscom.ch/res/beratung-service/infrastruktur/mobilnetz/index.htm?languageId=de& zeigt, dass GPRS vor allem im Norden der Schweiz und in den Ballungsräumen angeboten wird. Auch entlang der Autobahnen ist das Netz gut ausgebaut. Auf den Alpengipfeln ist der Empfang überwiegend nicht möglich. Die Swisscom erreicht nach eigenen Angaben 99,8 Prozent der Bevölkerung mit ihrem GPRS-Netz, auch der Anbieter Sunrise ist nach eigenen Angaben in der gesamten Schweiz mit einem GPRS-Netz vertreten http://maps.sunrise.ch/coverage.php

Beim Connect Netztest 2009 wurden  auch die Schweizer Mobilfunknetze getestet. Alle drei Netzbetreiber schnitten in den Ballungsräumen sehr gut ab, in der Fläche und bei der Datenübertragung hatte die Swisscom die besten Noten, gefolgt von Sunrise. Auf dem dritten Platz landete Orange, vor allem wegen des langsameren Datentransfers.

Entwicklung der GPRS-Netze

Erster Anbieter eines GPRS-Mobilfunknetzes in der Schweiz ist der Netzbetreiber Sunrise, der im Dezember 2000 mit der kommerziellen Vermarktung des GPRS-Netzes beginnt. 2001 führt Orange GPRS ein und als letzter Mobilfunkbetreiber folgt im Februar 2002 Swisscom.

Der 2008 von  Sunrise übernommene Netzbetreiber Tele2 startet GPRS erst 2006. Einen Teil der Tele2-Mobilfunkanlagen übernimmt 2010 der Mobilfunkanbieter Inphone, der auf Firmenkunden spezialisiert ist, von Sunrise.