Notebook

Notebooks sind mobile Rechner, mit denen man mobil oder stationär ins Internet gehen kann. Es gibt es zwei Arten von Notebooks: solche mit und solche ohne  eingebautes Mobilfunk-Modem.

Bei Modellen mit eingebautem Mobilfunk-Modem braucht man nur eine Sim-Karte, diese wird ins Sim-Karten-Fach des Notebooks eingelegt. Bei Modellen ohne eingebautes Mobilfunk-Modem braucht man ein externes Mobilfunk-Modem: Das ist dann entweder ein Surfstick oder ein Router; die Sim-Karte wird dann in Surfstick oder Router eingelegt. Diese externen Modems, die den Zugang in UMTS und GSM-Netze ermöglichen, werden über die USB-Buchse mit dem Notebook verbunden.

Verbilligte Notebooks mit Zwei-Jahres-Tarif

Moderne Notebooks haben in aller Regel kein eingebautes Modem für das Mobilfunk-Netz, man kauft sich einen Surfstick oder einen Mobilfunk-Router und kann damit den Datenfunk nutzen.

Sie haben aber in der Regel ein eingebautes Modem, das den drahtlosen Anschluss über die Funktechnik WLAN ermöglicht. Wenn man also – aus welchen Gründen auch immer – das Mobilfunknetz nicht nutzen kann,  dann kann man sich an einem sogenannten Hotspot per WLAN ins Internet begeben. Notebooks ohne eingebaute WLAN-Funktion können einen WLAN-Stick nutzen; auch dieser wird über den USB-Steckplatz mit dem Rechner verbunden.

Notebooks kann man zum vollen Preis kaufen oder sie verbilligt zusammen mit einem Datenfunk-Abo bekommen. In diesem Fall zahlt man die Differenz zum Marktpreis über das Abo zurück. In der Regel schließt man dazu einen Vertrag mit einem Mobilfunkbetreiber, der eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren hat. Will man ein Notebook ohne ein Abo kaufen, lohnt sich ein Preisvergleich, da die Geräte online oder im Detailhandel zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden.

Mobiles Laptop-Surfen mit dem Notebook in der Schweiz

Wer 2004 mit der neuesten Datentechnik ausgerüstet war, der hatte ein Laptop mit einer Datenkarte der Swisscom – dieser Tarif  ging im September 2004 an den Start. Diese Datenkarten waren Funkmodems in Kartenform, die in einem eigens dafür vorgesehenen Schacht des Notebook oder Laptop eingesteckt wurden.

Ein Jahr später gab es schon vier Datenkarten für Notebooks, zwei von Orange und zwei von Swisscom. Das Tempo hielt sich allerdings – mit den Techniken UMTS und in GSM-Netzen mit GPRS oder EDGE – in Grenzen. Immerhin konnten einige dieser Karten eine Verbindung über WLAN herstellen.

Etwas schneller ging es dann ab März 2006, als die Swisscom die Datenfunktechnik HSDPA in UMTS-Netzen einführte, damit gab es dann für Laptopsurfer und mobile Büroarbeiter theoretische Spitzengeschwindigkeiten von 1,8 Megabit pro Sekunde.