Handys: Telefonieren und Internet

Handys sind Mobiltelefone, die in GSM-Mobilfunk-Netzen der zweiten Generation und in UMTS-Mobilfunk-Netzen der dritten Generation eingesetzt werden.

Weitere Funktionen sind Kurznachrichten (SMS), Multimedianachrichten (MMS) und Internetfunktionen wie der Empfang von Emails oder das Herunterladen von Musik oder Videos. In der Schweiz hießen Handys umgangssprachlich zunächst Natel; dann kam der neuere  Begriff Handy auf. Natel ist ursprünglich ein Markenname, unter dem der Telekommunikations-Konzern  Swisscom bis heute Mobilfunkprodukte verkauft.

Eine Unterklasse der Handys sind Feature-Phones, sie sind für bestimmte Funktionen wie das Hören von Musik oder das Fotografieren optimiert. Smartphones sind eine eigene Gerätekategorie, von Handys unterscheiden sie sich dadurch, dass sie ein eigenes Betriebssystem haben, das durch Zusatzprogramme um beliebig viele Funktionen erweitert werden kann. Für die Bezeichnungen Handy, Feature-Phone oder Smartphone gibt es keine verbindlichen internationalen Industrie-Standards; es hat sich aber ein fester Sprachgebrauch herauskristallisiert.

Handys und mobiles Internet

Auch mit Handys kann man im mobilen Internet surfen; bei den allereinfachsten Geräten fehlt diese Funktion. Andere einfache Handys bieten nur das Surfen mit der Datenfunktechnik GPRS in den langsameren GSM-Mobilfunknetzen an.

Einsteigermodelle mit voller Internetfunktion bieten in GSM-Netzen die Datenübertragungstechniken GPRS und  EDGE, in UMTS-Netzen HSDPA; dazu kommt noch die eine oder andere Zusatzfunktion wie Surfen per WLAN, die Nutzung ortsbezogener Dienste beziehungsweise Navigation mit einem GPS-System.

An Funk-Verbindungen für Handys gibt es erstens die Funktechniken GSM und UMTS, damit werden die Mobilfunknetze genutzt. Manche Geräte beherrschen zweitens die Datenfunktechnik  WLAN, damit kann man kleine lokale Funknetze – beispielsweise im Café oder Hotel – nutzen. Etliche Handys beherrschen drittens die Nahfunk-Technik Bluetooth. Damit kann man drahtlos weitere Geräte wie zum Beispiel Kopfhörer oder Freisprecheinrichtung anschließen.

Die Ausstattung ist von der Preisklasse des  Handy-Modells abhängig; in der Regel wird eine Kamera mit angeboten, etliche Handys haben noch einen Steckplatz für eine externe Speicherkarte.

Die Anfänge des mobilen Internet per Handy

1993 startet als erstes Mobilfunknetz das GSM-Netz der heutigen Swisscom. Im Jahr 1999 beginnt die Swisscom damit, Nachrichten über dieses GSM-Mobilfunknetz anzubieten, der sogenannte Natel Infoservice bringt Fahrpläne der Bahn, Telefonnummern, die neuesten Nachrichten, Sportergebnisse und Börsenkurse.

Ab dem Jahr 2000 gibt´s dann auch Internet aufs Handy – ebenfalls von der Swisscom. Mit den Natel WAP-Services kann man Seiten abrufen, die für den kleinen Handy-Bildschirm optimiert sind.