28.11.2014

ITU-Bericht: Die Schweiz belegt Rang 13

Die Schweiz belegt in einem internationalen Vergleich der Informationstechnologie- und Telekommunikationsdienste nur Platz 13. Auf Platz 1 setzt die Internationale Fernmeldeunion (ITU) Dänemark, gefolgt von Südkorea und Schweden.

Internetnutzung in Entwicklungsländern steigt stark an

Die Schweiz belegt im aktuellen Bericht der ITU nur den 13. Platz. Zwar konnte die Schweiz sich beim Zugang zu IT- und Telekomdiensten den zweiten Platz sichern. Im Teilindex über die Kompetenzen reichte es hingegen nur für Rang 47. Insgesamt macht das Platz 13. Auf Platz 14 folgen die USA, Deutschland und Frankreich belegen Platz 17 und 18.

Laut dem ITU-Bericht surfen weltweit 3 Milliarden Menschen im Internet. Im letzten Jahr waren es 2,7 Milliarden. Somit steigt die Nutzung um 6,6 Prozent, wobei die Entwicklungsländer mit 8,7 Prozent deutlich mehr zulegten als Industrienationen.

Festnetz-Internet wird immer günstiger

Ende des Jahres werden 44 Prozent aller Haushalte weltweit über einen Internet-Anschluss verfügen. Vor vier Jahren lag der Wert noch bei 30 Prozent. Seit 2009 konnte die ITU allein in den Entwicklungsländern eine Verdopplung des Wertes ausmachen. Dennoch: Von den 4,3 Milliarden Menschen, die noch kein Internet nutzen, leben 90 Prozent in Entwicklungsländern.

Auch die Anzahl der Mobilfunk-Verträge nimmt weiter zu und dürfte Ende des Jahres die 7-Millionen-Marke erreichen. Gleichzeitig werden die Preise für Breitband-Internet via Festnetz immer günstiger. In den letzten fünf Jahren sanken die Gebühren um durchschnittlich 70 Prozent. Die Schweiz hat gemessen am Pro-Kopf-Einkommen mit die niedrigsten Preise. Nur in Großbritannien ist es noch günstiger via Festnetz zu surfen. Bei den Preisen im Mobilfunk-Bereich belegt die Schweiz den 7. Platz. Gleichzeitig stagnieren die Einnahmen der Mobilfunkanbieter. Laut ITU liegt der Wert bei 2,7 Prozent, also 1.881 Milliarden Dollar.

Autor: ES