21.08.2014

Bestes Smartphone oder normales Smartphone ohne Vertrag – Tipps & Infos

Die Nutzung von mobilen Telekommunikations-Diensten ist häufig mit dem Eingehen eines Vertrages verbunden. Für eine monatliche Grundgebühr hat der Nutzer damit die Möglichkeit, zu vereinbarten Konditionen Mobilfunkdienste in Anspruch zu nehmen – häufig mit einer Telefonie- & Internet-Flat, also unbegrenzter Menge.

Man ist allerdings nicht gezwungen, mit dem Kauf eines Smartphones einen Vertrag einzugehen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit nur so viel für die Dienste zu zahlen, wie man auch in Anspruch nimmt. Wie die Website www.prepaidsmartphone.de schreibt, erwirbt man mit Prepaid-Tarifen ein Guthaben, das abtelefoniert oder mit dem eine bestimmte Datenmenge verbraucht werden kann.

Leistungsgebundene Bezahlung auf Prepaid-Basis

Mit Angeboten ohne Vertrag hat man einen guten Überblick über die anfallenden Kosten der Handynutzung. Entweder man lädt die Simcard manuell mit dem gewünschten Geldbetrag auf oder man richtet sich eine automatische Aufladung ein, wenn das Guthaben erschöpft ist. In beiden Fällen zahlt man genau so viel, wie man auch in Anspruch nimmt. Also jede einzelne Gesprächsminute, jede einzelne SMS. Bei einem laufenden 4G-Handy-Vertrag hingegen besteht die Gefahr, dass man im Rahmen der Grundgebühr für Dienste bezahlt, die man überhaupt nicht in Anspruch nimmt.

Dennoch hat auch ein Smartphone-Prepaid-Tarif seine Nachteile. Man zahlt in der Regel mehr für jede Gesprächsminute, wie als wenn man einen Vertrag eingeht. Es lohnt sich also zu überlegen, wie viel man mit seinem 4G-Handy telefonieren möchte, wie viele SMS man schreibt oder wie intensiv man mobiles Internet nutzen möchte.

Vorteile für Wenignutzer bei LTE-Smartphone-Prepaid-Tarifen

So ergeben sich beispielsweise für Vielnutzer günstigere Angebote mit Vertragsbindung, weil dort häufig Flatrates enthalten sind. Wer jedoch sein Handy nur selten nutzt, beziehungsweise nur wenig Online-Dienste auf dem Smartphone beanspruchen möchte, sollte über einen passenden 4G-Smartphone-Prepaid-Tarif nachdenken. 

Mittlerweile sind auch Flatrates innerhalb eines Prepaid-Angebots gängig, die nach Belieben hinzu- oder abgebucht werden können. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, eine Flatrate für SMS-Nutzung zu buchen, für welche eine monatliche Gebühr erhoben wird. Gesprächsminuten oder mobile Datennutzung müssten in diesem Fall trotzdem einzeln bezahlt werden. Möchte man die Flatrate nicht mehr nutzen, ist sie recht einfach abzubestellen.

Sim-Lock auch bei LTE-Smartphone-Prepaid-Tarifen beachten

Auch beim Kauf von Prepaid-Handys ist häufig der sogenannte SIM-Lock zu beachten. Netzanbieter verkaufen Smartphones oft mit einem Prepaid-Tarif zu fester Netzwahl. Das Handy ist somit nur im Netz jenes Anbieters zu benutzen, welcher das Handy verkauft hat. Möchte man eine Simcard von einem anderen Netzbetreiber kaufen, weil dieser zum Beispiel günstigere Konditionen anbietet, muss das Handy zuerst freigeschaltet werden.

Bei Erwerb eines Handys ohne Vertragsbindung ist zudem der höhere Anschaffungspreis zu beachten. Smartphone-Prepaid-Tarife können monatlich gekündigt werden, beziehungsweise können Kunden auf das Aufladen der SIM-Karte verzichten. Somit ergeben sich unter Umständen nur unregelmäßige Einnahmen für den Netzanbieter. Mobilfunk-Verträge laufen in der Regel 24 Monate, sodass der Anbieter durch die monatliche Grundgebühr regelmäßige Einnahmen beziehen kann. Dies wird grundsätzlich auch bei den Preisen für die Endgeräte berücksichtigt, sodass Handys mit Vertragslaufzeit deutlich günstiger sind, als solche mit Smartphone-Prepaid-Tarifen.

Nutzung beobachten und passendes Handy-Prepaid-Angebot suchen

Zusammenfassend sollte also bei der Wahl eines Smartphone-Prepaid-Tarifs in erster Linie auf die Nutzungsdauer geachtet werden. Es ist hilfreich, sich zu überlegen, wie viel man telefonieren will, wie viele SMS man schreiben möchte oder was für Ansprüche man an mobiles Websurfen stellt. Man könnte hierzu beispielsweise ein Dual-Sim-Handy-Prepaid-Angebot für einen Monat testen und damit das eigene Nutzungsverhalten beobachten.

Im Anschluss kann verglichen werden, ob sich beispielsweise eine SMS-Flatrate lohnen würde oder ob man eher Anrufe tätigt. Es lässt sich daraufhin schnell herausfinden, ob sich eine Flatrate lohnt oder nicht – oder ob gar eine Vertragsbindung kostengünstiger wäre. Sollte man jedoch feststellen, dass man nur selten und unregelmäßig Handy-Dienste beansprucht, ist in jedem Fall ein einfacher Handy-Prepaid-Tarif-Angebot anzuraten. 

Autor: Boe