06.08.2014

Schweizer Mobilfunker stellen Frequenzen um

Die Schweizer Mobilfunknetzbetreiber Swisscom, Sunrise und Orange stellen derzeit ihre Mobilfunkfrequenzen um. Zwischen dem 21. Juli und dem 16. August müssen Nutzer nächtliche Empfangsstörungen in Kauf nehmen. Die meisten Handy- und Tabletnutzer werden von der Umstellung aber nichts merken.

Kaum Störungen zu erwarten

Laut Schweizer Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ist die letzte Frequenzumstellung vor rund vier Jahren reibungslos verlaufen. Die Anbieter haben damals zudem Erfahrungen mit der Neuverteilung der Frequenzen gesammelt, so dass nun keine größeren Störungen zu erwarten seien. Um die Kunden möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird die Umstellung jeweils nachts durchgeführt.

Netze sollen aufgerüstet werden

Bei der Versteigerung im Februar 2012 wurden alle Schweizer Mobilfunkfrequenzen neu verteilt. Gewisse Frequenzen werden daher künftig nicht mehr von den gleichen Anbieterinnen wie bisher genutzt. Bei der Frequenzumstellung arbeiten die drei Mitbewerber Swisscom, Sunrise und Orange eng zusammen. Ziel der Netzbetreiber ist es, die stark wachsende Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten zu befriedigen und ihre Netze mit den neusten Technologien zu erweitern. Der Anbieter Swisscom wird beispielsweise in Zukunft etwa doppelt so viele Frequenzen für das Mobilfunknetz zur Verfügung haben wie vor der Versteigerung 2012.

Autor: FN